Alkalische Phosphatase (AP), Code: 22

Material Serum
Alternativmaterial Heparin-Plasma
Methode Photometrie
Mindestmenge 1,0 mL
Präanalytik EDTA-, Oxalat- und Citratplasma sind als Materialien ungeeignet!
Ansatztage täglich
Normbereich
75.0 bis 320.0 U/l weibl. bis 1 Monat(e)
75.0 bis 320.0 U/l männl. bis 1 Monat(e)
80.0 bis 380.0 U/l weibl. bis 12 Monat(e)
80.0 bis 380.0 U/l männl. bis 12 Monat(e)
74.0 bis 390.0 U/l weibl. bis 16 Jahr(e)
74.0 bis 390.0 U/l männl. bis 16 Jahr(e)
35.0 bis 105.0 U/l weibl.
40.0 bis 130.0 U/l männl.
Indikation Cirrhose, primär biliäre, Cholestase, Osteosarkom, Morbus Paget, Metastasen, Knochen, Rachitis, Osteomalazie, Hyperparathyreoidismus, primärer, Hyperparathyreoidismus, sekundärer, Akromegalie, Hyperphosphatasämie, transiente
Abrechnung GOÄ GOÄ-Ziffer: 3587, Gebühr (1,0f): 2,33 €
Akkreditierungsstatus akkreditiert
Bemerkung Unter den Knochenerkrankungen geht der Morbus Paget (Osteitis deformans) mit sehr hohen Aktivitäten einher, die die obere Referenzbereichsgrenze um den Faktor 25 überschreiten. Bei Skelettmetastasen (z. B. Bronchial- oder Prostatakarzinom) steigt die AP-Aktivität auf das 5 - 30 fache der oberen Referenzbereichsgrenze. Auch osteogene Sarkome verhalten sich in gleichem Maße.
Mäßige Aktivitätssteigerungen werden bei folgenden Erkrankungen beobachtet: Primärer und sekundärer Hyperparathyreoidismus, Osteomalazie, Vitamin-D-Mangel-Rachitis (selten) und in der Heilungsphase von Knochenbrüchen. Selten werden Osteoporose, Osteomyelitis, Knochenzysten und Myelome von einer vermehrten Serumaktivität der Alkalischen Phosphatase begleitet. Bei einer cholestatischen Lebererkrankung kann es zu einem zunehmenden Anstieg der AP kommen.
Unter physiologischen Bedingungen ist die Gesamt-AP-Aktivität im Serum/Plasma während der Schwangerschaft und der Wachstumsphase von Kindern und Jugendlichen erhöht.
Fremdversand Nein
Letzte Aktualisierung 22.02.2016